out of the blue 2009

oder Bau der 99 6101 und der 99 5633 aus Weinert Bausätzen.

99 6101
Für den Bau der 99 6101 sind an den Weißmetallteilen der 6102 einige Änderungen erforderlich. In der MIBA 1/97 hat das M.Hellmann beschrieben. Zu beachten ist aber, das die dort beschriebenen Änderungen sich auf den Zustand der Lok nach dem Umbau auf die Zug-Druckluftbremse beziehen. Meine Lok wird im Zustand Anfang der 70er Jahre nachgebaut. Für diesen Zeitraum liegen in den bekannten Veröffentlichungen brauchbare Fotos vor.

Zusätzlich zum Lokschildersatz (Weinert 9147) ist noch der Luftsauger (8946) für die Saugluftbremse erforderlich.

Der Bau erfolgt nach der Weinert-Bauanleitung, dem MIBA-Bericht und den vorliegenden Fotos.
Abweichungen:
Verspachteln der seitlichen Trittstufenlöcher: nur die oberen müssen verspachtelt werden, die unteren können auch für die 6101 benutzt werden.
Die Lichtleitungen auf der Führerhausrückwand werden nicht verändert, da Anfang der 70er das Spitzenlicht auch hinten noch oben saß.
Anstatt des Druckluftkessels wird ein kleiner Werkzeugbehälter an der Führerhausrückwand montiert.

Fotos:








nach weiterer Detaillierung am Gehäuse:


Montage der Steuerung
Problemlos? Ganz sicher nicht, die Probleme sind lösbar, aber trotzdem ärgerlich ...



Probeweise montierte Steuerung. Steuerungsträger rechtwinkling zum Rahmen montiert, dazu wurde die Gleitbahnauflage im Zylinderblock erweitert.


Ansicht von der Lokführerseite: Hier zeigt sich das Problem: Die Schieberschubstange läßt sich nicht mit dem Bolzen im Steuerungsträger befestigen. Komischerweise trat dieses Problem nur rechts auf.


Würde man den Steuerungsträger so weit zurückdrücken, daß mit dem Bolzen die Schieberschubstange am Steuerungsträger befestigt werden könnte sehe das so aus. Unmöglich!


Die Lösung war letztendlich nur das rechtwinklige Montieren des Steuerungsträgers und das Bohren eines neuen Lochs.




Weiter ging es mit der Verdrahtung der LED's für die Beleuchtung



Kurz vor dem Grundieren mußten noch die korrekten Saugluftbremsschläuche eingebaut werden. Dies geschah durch Umwickeln der schon montierten Druckluftbremsschläuche mit feinsten Kupferdraht (siehe vorheriges Bild). Hinten hätte man auch welche aus dem Weinert Sortiment nehmen können, aber das Umwickeln dauerte nicht lange.


04.12.2009 Warten auf den Einbau der Dekoder


Da stehen sie noch ohne Schilder und Beschriftung, ready to run


99 5633

Die heute bei der Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen erhaltene "Spreewald" wurde 1970 vor dem Verkauf in Wernigerode-Westerntor aufgearbeitet. Daher kann mit geringen Kompromissen der Einsatz (Fotos von den Probefahrten suche ich immer noch!) auf der Anlage vertreten werden.

Da aus dem Bausatz die DR-Version der 5633 und die später beim DEV umbebaute Version gebaut werden können, sind beide Versionen in einer Anleitung wiedergegeben.
Leider sind damit auch einige Probleme verbunden, da nicht in jeder Version jedes Teil und damit jede Bohrung in den Weißmetallteilen notwendig sind. Dies führte bei mir auch zu unnötigen Bohrungen, die ich später mühevoll wieder verschließen mußte.

In der mir vorliegenden Bauanleitung war leider auch nicht die Länge der Kolbenstange angegeben. Dieses Maß erfährt der Interessierte in einem Baubericht im "Modelleisenbahner", Heft 1/2001.






Inzwischen ist das Fahrwerk inklusive der Steuerung auch schon fahrbereit:

Hier sieht man die beiden Weißmetallschätzchen. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten ...

Alles in grau ...




so sieht sie mittlerweile aus, auch wartend auf den Einbau der Dekoder


Zuletzt geändert am 16.12.2009