Strassberg

Bahnhof Strassberg
Der Bahnhof Strassberg war bis 1983 Endpunkt der wiederaufgebauten Selketalbahn. Auch aus diesem Grunde fiel die Wahl für einen kleineren Bahnhof auf Strassberg. Zumal er in meiner Anlage auch als Endbahnhof fungieren würde, wenn er auch aus der anderen Richtung (Das Streckenende ist bei mir an der Ausfahrt Richtung Silberhütte) angefahren wird. Auf Grund der Modulbauweise wäre es natürlich auch möglich den Bahnhof umgekehrt zu betreiben. Der Bahnhof ist auf 2 Segmenten aufgebaut, eins 1,20 m lang, das zweite 0,60 m lang. Die Gleise sind ausnahmsweise parallel zu den Segmentkanten verlegt worden.


Die Anlage in einer frühen Phase: links der im Rohbau (Segment/Gleise) fertige Bf. Strassberg, rechts hinten Bf. Hasselfelde mit teilweise vorhandener Landschaftsgestaltung

Bau des EG
Als Grundlage für den Bau dienten eigene Fotos und Zeichnungen mit den wichtigsten Maßen. In Frage kam nur das vollständige Gebäude mit Güterschuppen und Anbau. Die Verwendung eines Bausatzes schied damit (fast) aus. Inspiriert von der im EM veröffentlichten Serie "Silberhütte" habe ich wie dort beschrieben für das Erdgeschoß des EG vom ähnlich aussehenden Faller Bausatz "Bahnwärterhaus" Teile verwendet. Zuerst wurden aber für alle neu anzufertigen Gebäudeteile "Rohmodelle" aus Pappe augeschnitten und zusammengeklebt, um die Proportionen zu überprüfen und Probleme zu erkennen. 


Nachdem diese Phase wurde zur Zufriedenheit abgeschlossen war, wurden alle anderen Gebäudeteile wurden aus Platten und Profilen selbst gebaut. Die Ausfachung des Güterschuppenfachwerks  wurde einzeln aus Mauerwerksplatten ausgesägt. Die Fenster wurden aus 0,5 mm Vierkantprofilen zusammengeklebt.

Erste Detailaufnahme nach Fertigstellung des Empfangsgebäudes


Ansicht des fertigen Bahnhofsgebäudes

Innenbeleuchtung war anfangs keine vorgesehen, aber 2014 wurden in die Bahnsteiglampen und das EG LED's eingebaut.