EG Stiege

Bau des Empfangsgebäudes vom Bahnhof Stiege
Dieses Teilprojekt steht momentan an erster Stelle, da es das letzte fehlende (größere) Bauwerk auf der Anlage ist. Wenn das EG vorhanden ist, kann die Geländegestaltung auf der EG-Seite des Bahnhofs Stiege abgeschlossen werden.

10.09.2008:
Ein Teil der fehlenden Fenster bestellt. 

08.10.2008:
Die bestellten Fenster sind immer noch nicht da, eigentlich wollte ich ohne die nicht anfangen. Nun aber doch schon mal die ersten Wandteile aus den Evergreen-Platten zugeschnitten.

12.10.2008
Die bestellten Fenster sind noch immer nicht da, also im linken Anbau begonnen, die Fenster und Türen auszuschneiden. Auf Grund der geringen Materialstärke der Evergreenplatten kann alles mit Schneidklingen ausgeschnitten werden, das geht besser und ist schneller als bohren und sägen.



Erste Stellprobe mit den Teilen des Bauteil I. (Alle Teile des Gebäudes sind von links nach rechts von I-IV durchnumeriert.)

13.10.2008
Fensterausschnitte für die vorhandenen Fenster im Bauteil II erstellt.



Stellprobe der Wandteile Bauteil I+II

16.10.2008
Fensterausschnitte für die vorhandenen Fenster im Bauteil III erstellt.


26.10.2008
Nachdem nun endlich die fehlenden Fenster geliefert wurden (fast so kompliziert wie in echt ...) konnten die Handwerker wieder weitermachen:



Der Bagger ist auch schon da! Allerdings bedeutet das hier nicht schlechtes! Güterschuppen, Bauteil III, II und I.



Noch einmal die provisorisch zusammengefügten Gebäudeteile.



Auch die Veranda wurde plangemäß geliefert. Die Fenster erhalten noch zusätzliche Streben. Alle Gebäudeteile noch ohne Fundament.
Für den Weiterbau des Güterschuppens und anderer Details werden noch einige Profile benötigt. Im Präsenzhandel scheint es fast aussichtslos, diese zu finden. Da bleibt nur noch der Architekturmodellbau. Also wieder bestellen ...

12.11.2008
Nachdem die Profile nun endlich geliefert wurden und die Brigade S. ihre Exkursion beendet hat konnte auf der Baustelle endlich weitergemacht werden. Die Zimmerleute haben nach der Evergreen-Methode das Fachwerk auf der Straßenseite des Güterschuppens errichtet, die Maurer sind sofort an das Ausmauern des Fachwerks gegangen:


Die ersten Gefache sind ausgemauert. Die mit Pkw's angereisten Eisenbahnhistoriker beobachten den Fortschritt auf der Baustelle.



Auf der Gleisseite des Güterschuppens wurden erste Vorbereitungen für die Errichtung des Fachwerks getroffen.



Oder ist das doch das Auto vom Bauleiter? Na wie es scheint hat er ja die Baustelle im Griff: die Fenster im Anbau haben auch schon die fehlenden Sprossen bekommen. Nicht zu sehen: alle Wandteile (3) der Veranda wurden schon mal in ihrer endgültigen Lage verbunden.



Nach der Evergreen-Methode geht wohl manches anders wie in Natur. Hier sind bereits erste Vorbereitungen für den Innenausbau zusehen. Jeweils zwei Wandteile wurden an den Ecken schon mal verklebt. (Die Fenster sind noch provisorisch mit Klebeband an den Wandteilen befestigt)
Weitere Fortschritte sind in Kürze zu erwarten.

16.11.2008
Die Zimmerleute habe das gesamte Fachwerk für den Güterschuppen errichtet.



Die Maurer haben gleich anschließend begonnen die Gefache auszumauern. Natürlich zuerst die einfachen!



Auch das Fachwerk an der Stirnseite wird Stück für Stück ausgefacht.



Detailansicht Ecke. Das Fachwerk an den Ecken konnte nicht mehr auf die Trägerplatte aufgeklebt werden. Hier werden die Profile tatsächlich von den anderen Profilen gehalten.

Bisher wurden für das Fachwerk am Güterschuppen schon fast 1,80m Profile verarbeitet!

20.11.2008:
Es ist geschafft. Die Maurer haben ihren Plan erfüllt. Das ganze Fachwerk am Güterschuppen ist ausgemauert.




Zur blauen Stunde werden noch Fotos für das Bridagetagebuch gemacht, natürlich auch von der Straßenseite. Zum Aufräumen der Reste hat es leider nicht mehr gereicht.



Die noch nicht verklebten Einzelteile werden mit Gummis zusammengehalten.



Überall liegt noch Baumaterial herum ...

Wegen der kommenden Schlechtwetterperiode wurden alle Gebäudeteile mit provisorischen Dächern versehen.
Jetzt kann der Innenausbau beginnen und die Maler anrücken ...
nein noch nicht ganz, es fehlen noch Fenster im Bauteil I!


01.12.2008:
Lange haben die Handwerker das Thema  "Große Fenster" im Bauteil I vor sich hergeschoben. Alle alternativen Herstellungstechniken (Lasern/Ätzen) wurden von der Plankommission nicht genehmigt. Daher wurden wie schon beim Bahnhof Strassberg die Fenster aus Evergreen-Profilen zusammengesetzt. Dafür wurden 1,5x1,5 mm und 1,0x1,0 mm Profile mit quadratischem Querschnitt verwendet.
Hier nun das vorläufige Endergebnis, wieder zum Feierabend unter schlechten Lichtbedingungen aufgenommen:


Jetzt steht das Thema Fensterrahmen an. Angesichts der Menge tendiere ich hier allerdings doch zum Lasern oder Ätzen.

10.12.08:
Für die Bauteile II-IV wurden die Sockel fertiggestellt. Damit steht hier die endgültige Höhe zueinander fest. 






Beim Güterschuppen ist das Mauerwerk wieder verschwunden! 
Nein, das liegt auf doppelseitigem Klebeband und wartet die ersten Farbversuche ab.




Die hier gezeigte Dame dient zur Kontrolle der Größenverhältnisse. Die Oberkante des Geländes wird ungefähr auf Höhe ihres Laufstegs sein.

18.12.2008: Die Datei zum Lasern der Fensterrahmen fertiggestellt. Jetzt muß noch das passende Material ausgewählt werden, dann kann das in Auftrag gegeben werden.

30.12.2008
Rechtzeitig für die Beschäftigung über die Feiertage kamen noch die gelaserten Fenster und Fensterrahmen an.



Die gelaserten Fensterrahmen und Fenster. Durch den Transport waren einige Rahmen verdrückt. Da immer mehr Teile als notwendig gezeichnet wurden ist das zu verschmerzen, aber trotzdem ärgerlich.



Erste Anprobe an der Giebelwand vom Bauteil I



Inzwischen sind bei allen Fenstern und Türen die Rahmen angebracht. Dazu mußte die Verbretterung in den von den Rahmen überdeckten Bereichen entfernt werden.


Hier mal eine Ansicht der Straßenseite. Zum ersten Mal alle Gebäudeteile ohne Gummis!



Eines der beteiligten Gewerke hat wohl größere Mengen Getränke geordert ...

02.01.2009
Für den langen Anbau (Bauteil I) fehlten noch drei Türen. Dazu wurde auf der Pappe, aus der die Türumrandungen gelasert wurden, die Türen aus Evergreen-Profilen erstellt. Obwohl noch im Jahr 2008 fertiggestellt, können zwei davon erst jetzt gezeigt werden. 




Diese werden nach Abschluß der Farbgebung noch durch eine Drückergarnitur ergänzt.


28.01.2009
Nur scheinbar ist auf der 'Baustelle' nichts passiert. In Wirklichkeit mußte ich einen Großteil des Gebäudes noch mal ändern. Warum? Von meinem 'Pappmodell' ausgehend hatte ich einfach gerade Wände bei den mehrstöckigen Gebäudeteilen übernommen und dies nicht mehr hinterfragt.



Ansicht des Pappmodells mit den falschen, durchgehenden Wänden

Wie auf zahlreichen Vorbildfotos zu sehen, sind in Wirklichkeit die oberen Geschosse überstehend:


Deshalb mußten die Obergeschosse noch einmal ausgeschnitten werden und es wurde vor die bestehende Wand eine zusätzliche Platte vorgesetzt. Zum Glück hatte ich aber noch genügend Material für die zusätzlichen Wände. Leider mußten alle gelaserten Fensterrahmen entfernt werden und deshalb noch einmal in Auftrag gegeben werden. 



Ansicht von Straßenseite mit vorstehendem Obergeschoß im rechten Gebäudeteil



Ansicht von der Gleisseite mit geänderten Obergeschossen



Dadurch ergaben sich neue Probleme: Durch das überstehende Obergeschoß reicht die Giebelwand des Güterschuppens nicht mehr bis zum Bauteil III



Aber das war für die Handwerker das kleinere Problem ...

Jetzt müssen nur noch die neuen Laserteile kommen, da scheint irgendwie der Wurm drin zu sein ...

24.02.2009
Nach fast 7 Wochen sind jetzt endlich die nachbestellten Laserteile eingetroffen. Was jetzt letztendlich die Ursache war, wird man wohl nie erfahren. Die Teile wurden drei mal gelasert, erst die dritte Sendung als Einschreiben ist nun endlich auf der 'Baustelle' angekommen. Die Wartezeit wurde für anderes genutzt, so wurde die Anlage um ein weiteres Modul erweitert und etwas Messing zusammengelötet.


Stellprobe auf der Anlage

09.03.2009:
Aufregung auf der Baustelle: der Güterschuppen ist verschwunden!

 
Die unauffälligen Herrn von der Firma Horch&Guck mit den schwarzen Limousinen sind auch schon da ...
Verschwunden ist der Güterschuppen natürlich nicht, er bekommt nur die erste Farbschicht. Bald sollen auch die anderen Gebäudeteile folgen, für die Farbmischung werden Experten vom Kombinat LACUFA benötigt. Dafür erkennt der geneigte Betrachter die Balkenköpfe und die wieder angebrachten Fensterumrandungen.



Jetzt rollen auch schon die anderen Ausstattungsdetails an ...

An anderer Stelle der Anlage wurde ein trigonometrischer Punkt errichtet:


Die Anregung dazu kam von dieser Seite: 
www.altmark-modellbahn.de/html/body_trigonom__punkte.html

12.03.2009
Ein erster Versuch das Ziegelmauerwerk in den Gefachen farblich zu verbessern:



Hier wurde Zementgrau für die Fugen verwendet, war mir etwas zu blass.



Beim zweiten Versuch wurden die Fugen mit Kalkweiß ausgelegt. Das Fundament ist farblich noch nicht fertig.
Die Farbe für die anderen Bauteile ist gemischt ...

20.03.2009


Es ging wieder ein kleines Stück weiter, der Güterschuppen ist schon fast fertig. Die anderen Bausteile sind
bereits in der endgültigen Farbe gespritzt.



24.03.2009
Wieder ging es ein Stück weiter, die Balkenköpfe und die Leisten bei den Geschoßdecken sind in der passenden Farbe angemalt. Da das mit dem Pinsel erfolgt ist, gibt nicht ganz so exakte Farbtrennkanten. Aber beim Vorbild wird das auch nicht so gewesen sein, deshalb kann ich damit leben. Auch habe ich begonnen, die Türen und Fenster einzubauen (nicht mit Bauschaum ...)



 
Ansicht Bauteil II von der Straßenseite. Die Fenster im Obergeschoß sind als Kastenfenster ausgeführt.



Inzwischen wird der Bahnhof Stiege auch schon wieder von nicht planmäßigen Zügen durchfahren. Im Hintergrund Bauteil I, die Toilettentüren habe schon die notwendige Beschilderung zur Sortierung von Männlein und Weiblein erhalten. Rein können sie aber noch nicht weil die Betonsockel davor und die Drückergarni-turen noch fehlen ...

31.03.2009


Hinter den großen Fenstern im Bauteil I wurden testweise schon mal Gardinen aufgehängt. Im Modell müssen die Gardinen zusätzlich unten befestigt werden, das ist hier noch nicht passiert. Die Fenster im Bauteil II+III haben zusätzliche Schlagleisten über den Fenstern erhalten. Die Pappdächer wurden durch die finalen Kunststoffplatten ersetzt. Die Beschriftungen sind auch schon da ...

04.04.09
Wieder ging es ein Stück weiter auf der 'Baustelle'. Alle Dächer wurden jetzt in den endgültigen Maßen aus Kunststoffplatten ausgeschnitten. An den Stirnseiten wurden Profile angebracht, über dem Fundament auch Wasserabweiserleisten (keine Ahnung ob die so heißen) angebracht. Dachrinnen sind auch alle dran. Fundamente für die Toiletteneingänge wurden angebracht.
Jetzt fehlen fast nur noch die Fallrohre und einige kleine Details wie Außenlampen, dann könnte das finale weathern erfolgen. Deswegen fehlen auch immer noch ein Teil der Fenster und die Verglasung.



Komplettansicht

13.04.2009:
Maßstabsgetreue Lampen? Meiner Meinung nach ein unbewähltigtes Thema in allen Maßstäben. Eine Anfrage in einem Forum nach Möglichkeiten der Herstellung der Lampenschirme brachte einen interessanten Tip wie man diese einfach herstellen kann.



Man nehme alte Widerstände


Entferne die Anschlußkappen bzw die Keramikteile installiere das Leuchtmittel (LED) und schon hat man eine ziemlich ähnlich aussehende Lampenschirm. Leider läßt sich die konische Form des Reflektors nur schwer nachbilden.

In der Zwischenzeit entstand aus Restteilen das Gebäude der Bahnmeisterei, welches noch zum Bahnhof gehört und auf der Anlage Platz hat.


Hier noch mit provisorischen Pappdach, dafür aber schon mit gealterten Wänden.

15.04.2009
So ganz zufrieden war ich mit der 1.Version der Lampe noch nicht, sie schien mir noch etwas zu groß. Also noch mal das ganze, eine Nummer kleiner. Hier das Ergebnis im Vergleich:



Links die Version vom 13.04. (5,5 mm), in der Mitte eine gekaufte Lampe mit 6,5 mm und rechts die finale Version mit 4 mm Durchmesser. Es ginge auch noch kleiner, hier mal ein ganz schneller Test:



Zum Vergleich mit einem Framo. Die Lampe ist zwar noch ein unbeleuchteter Dummy, aber Einbau von SMD-LED's dürfte kein Problem sein.

19.04.2009
Nachdem das Lampenproblem gelöst wurde, mußte für die eletrischen Verbindungen gesorgt werden. Nicht für die Lampen, für die Fernsprechleitungen. Das war was für Filigran-Elektriker:


Widerstand als Größenvergleich



Und hier ist die Leitung schon angebracht. Am Giebel sind die Isolatoren für die Basa-Leitungen von der Fernmeldemeisterei bereits montiert worden. Die potentiellen Fahrgäste können nun auch erkennen wo sie angekommen sind. Die Dachdecker haben die ersten Fallrohre angebracht. Die Fortschritte sind zunehmend schwerer zu erkennen, brauchen aber immer länger ...

27.04.2009
Weiter geht es mit kleinen Dingen: Die Schornsteine. Wegen der besonderen Form aus Mauersteinplatten entstanden, die oberen Reihen einzeln aufgeklebt. Da hätte ich fast einzelne Ziegel (1:87) nehmen können ...



Oberer Teil der Schornsteine im Rohbau


Hier schon an Ort und Stelle, die Ladestraße ist auch schon im Entstehen begriffen.

Auch das Planum für das kleine Gebäude wurde inzwischen schon vorbereitet:


Ich dachte eigentlich ich hätte diese Phase des Geländeunterbaus schon überwunden ...

29.04.2009
Jetzt ist es endlich geschafft, passiert oder wie auch immer: Ich habe das weathering gemacht. Nun sieht das ganze Ensemble schon nicht mehr so steril aus.



Wurde auch langsam Zeit ... Я только понимаю вокзал

11.05.2009
Acht Monate nach dem Baubeginn ist nun endlich geschafft: das EG ist fertig!!!!!!
Hier nun die letzten Baubilder in diesem Bericht.

Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, die Fallrohre, die Blechimitationen für die Übergänge Dach-Wand und bei einem Fenster die Flügel.



Fallrohr und die Schellen zur Befestigung - in der Tat Kleinigkeiten, die gerne verschwinden ...



Bei einem Fenster fehlte ja noch etwas, hier ist jetzt alles vollständig. Am linken Bildrand das montierte Fallrohr.
Vielleicht noch ein kleines Naßschiebebild für den Briefkasten, aber ansonsten FERTIG!



Das ganze Ensemble



Das Ultimative Schlußbild aus einer anderen Perspektive.
(das Geländeniveau wird noch um einige mm aufgefüttert, dann sieht man die unteren Teile des Fundaments nicht mehr)

Geändert am 20.10.2010